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VR-App-Marketing – Übersicht zu Channel-Marketing

Aktualisiert: 01.10.2025
Dieser Leitfaden konzentriert sich auf Marketing-Channels wie Social Media, E-Mail, Web und Events sowie auf alle anderen Plattformen, die du nutzt, um die Bekanntheit zu steigern und mit deiner Zielgruppe Conversions zu generieren. Denke daran: Jede App und jedes Produkt ist einzigartig und erfordert einen eigenen Marketing-Mix.
Jeder der unten genannten Channels hätte seinen eigenen umfassenden Marketingkurs verdient, und diese gibt es auch. Dieser Leitfaden bietet eine Momentaufnahme channelspezifischer Überlegungen und Best Practices für deine ersten Schritte bei der Entwicklung und Optimierung deiner Marketingbemühungen.
Denke daran, dir nach diesem Leitfaden auch den Leitfaden mit Marketing-Best-Practices anzusehen, um weitere Informationen und Inspiration für die effektive Vermarktung deiner VR-App zu erhalten.

Social Media und Community-Foren

Es ist keine Überraschung, dass Social Media eine tragende Säule jeder Marketingstrategie darstellen. Diese Channels geben dir die Möglichkeit, relevante Inhalte auf authentische Weise mit deiner Zielgruppe zu teilen und mit deinen neuesten Nachrichten jeweils spezifische Zielgruppensegmente anzusprechen.
Weiter unten findest du Best Practices für Social Media und Communitys speziell für deine Social-Media-Kanäle.
Basiere deine Entscheidungen auf deiner Zielgruppe: Dies sollte zwar für alle deine Marketing-Channels beachtet werden, ist aber für Social Media besonders wichtig, weil dadurch dafür gesorgt wird, dass die Nutzer*innen nicht einfach an deinen Posts und Inhalten vorbeiscrollen. Lass dich bei deinen Social-Media-Bemühungen von deiner Zielgruppenforschung leiten und erstelle Inhalte, die deine Zielgruppe ansprechen. Konzentriere dich auf gemeinsame demografische Merkmale, die Arten von Inhalten und Gameplay, die den Nutzer*innen gefallen, sowie auf andere Attribute, die du bei deiner Forschung entdeckst.
Mit einem kleinen Budget lässt sich viel bewirken: Auch wenn „klein“ natürlich relativ zur Größe deines Teams zu verstehen ist, kann ein Minimalbudget dir beim Test and Learn mit bestimmten Zielgruppensegmenten oder der kreativen Richtung helfen. Ein Budget kann dich auch in die Lage versetzen, deine Zielgruppe schneller zu vergrößern als nur mit rein organischen Interaktionen.
Auch mit einem kleinen Budget oder ohne kannst du etwas bewirken: … andererseits kann Social Media auch ohne Budget ein toller Ort sein, um deine Zielgruppe zu informieren und mit ihr zu interagieren. Wir empfehlen dir, dich in spezifische kulturelle Diskussionen einzubringen und relevante Mitglieder deiner Community zu taggen, wann immer möglich. Großartige Inhalte können dich weit bringen, aber es hilft sehr, Teil einer echten Diskussion zu sein!
Berichterstellung – Verstehen, was funktioniert und was nicht: Wie im Abschnitt zu allgemeinen Marketingüberlegungen unten besprochen, solltest du bei der Planung deiner nächsten Social-Kampagne die wichtigsten Prioritäten identifizieren. Sowohl Retention als auch Akquise können spezifische Kennzahlen umfassen, aber du könntest den Erfolg auch anhand der Reichweite (Anzahl Aufrufe/Besucher), Interaktion (Kommentare/Erwähnungen/„Gefällt mir“-Angaben) oder Kosten pro Neukunde (CPNF) messen oder eine Methode schaffen, um bedeutsame Interaktionen zu messen.
Führe ein Benchmarking dieser Kennzahlen durch: Die Berichterstellung ist wichtig, aber sorge dafür, dass du ein Benchmarking dieser Daten anhand eines messbaren, fundierten Datenpunkts durchführst. Du könntest dir bestimmte Branchen-Benchmarks ansehen oder einen Blick auf die Zahlen werfen, die von vergleichbaren Konten erzielt werden. Prüfe diese alle 6–12 Monate und nimm entsprechende Justierungen vor.
Tools – Recherchiere und denke daran, dass viele Social-Media-Tools relativ günstig sind: Es gibt eine Reihe nutzungsfreundlicher Tools für Moderation, Social Listening und Redaktionsplanung, die sehr günstig oder sogar kostenlos sind. Denke daran, einen Blick auf den Tools-Abschnitt des Leitfadens für Marketing-Best-Practices zu werfen, und führe eigene Recherchen durch – dann wird deine Tool-Sammlung dir hoffentlich helfen, deine Social-Media-Marketing-Bemühungen effektiv zu skalieren.

Community-Foren: Reddit, Discord

Besonders wenn du kein großes Budget hast, sollten deine digitalen Communitys und forenbasierten Channels eine essenzielle Rolle dabei spielen, wie du mit deiner Zielgruppe interagierst, sie unterstützt und ihr Werte bietest. Sie geben dir die Möglichkeit, direkt mit deiner Community zu interagieren und nicht nur die Verkaufszahlen zu steigern, sondern wirklich langfristige Beziehungen zu knüpfen, die weit über die Veröffentlichung einer einzelnen App hinaus andauern können.
Verstehe die Richtlinien und Standards jedes Channels/Forums: Für jeden Channel gelten eigene Richtlinien und die Nutzer*innen haben jeweils eigene Erwartungen an die Kommunikationsformen (authentische Unterhaltungen vs. Botschaften mit Verkaufsfokus). Dies umfasst auch Anforderungen an die Größen von Bild-/Video-Assets, die zu einer echten Herausforderung werden können, wenn du diese nicht im Vorfeld der Produktion dokumentiert hast.
Bestehende Communitys sind ebenfalls essenziell: Recherchiere, welche bestehenden Communitys deinen Input zu schätzen wissen würden. Dazu zählen natürlich VR-spezifische Subreddits, aber auch solche mit Bezug auf das Genre deiner App sowie etwaige relevante Discord-Channels.
Gehe transparent mit deiner Identität um: Teile dem Forenpublikum deutlich mit, dass du der*die Entwickler*in deiner App bist. Sei authentisch und ehrlich. Wenn du deinen neuesten Trailer postest, füge weitere Informationen zu dir und dem Spiel sowie alle anderen Informationen hinzu, die wertvoll sein oder eine Diskussion anregen könnten. Bitte in Subreddits den Moderator des Channels, für zusätzliche Klarheit ein Entwickler*innen-Flair freizuschalten.
Sei authentisch und kreativ – es geht nicht immer ums Verkaufen: Gehe in diesen Foren zugleich transparent damit um, wer du bist. Erstelle wertvolle Inhalte, die zur Diskussion und Interaktion anregen, und vermeide es, Inhalte einfach nur als eine Art Verkaufstaktik zu posten. Es ist generell nicht effektiv, sich in Foren auf werbeähnliche Inhalte zu konzentrieren, und langfristig kann es deiner Marke schaden.

E-Mail-Programm

E-Mail ist einer der beständigsten und zuverlässigsten Channels für die Vermarktung eines jeden Produkts, aber wie jeder Channel erfordert auch dieser ein gewisses technisches Wissen, Kreativität und ein Bewusstsein dafür, wie Daten effektiv genutzt werden können. Wenn du E-Mail nutzen möchtest, um mit deiner Zielgruppe in deren Postfach zu interagieren, beachte die folgenden Abwägungen und denke auch daran, den Tool-Abschnitt im Leitfaden mit Marketing-Best-Practices, Tipps und Beispielen zu beachten.
Melde dich bei ähnlichen E-Mail-Programmen an: Suchst du nach Ideen für den Aufbau eines erfolgreichen E-Mail-Channels? Registriere dich für E-Mails von Entwicklerstudios oder allgemeinen Marken, die du schätzt. Achte darauf, wie du dich registriert hast, welche Inhaltstypen sie in jeder E-Mail bereitstellen, und beachte auch das allgemeine Layout und Design. Recherchiere unbedingt zu den E-Mail-Kampagnen, die deiner Zielgruppe ebenfalls gefallen.
Wirb für die E-Mail-Registrierung, bevor du E-Mails sendest: Die erste Herausforderung beim Aufbau eines erfolgreichen E-Mail-Programms ist der Aufbau deiner Kontaktliste. Finde Wege, in all deinen Marketing-Channels mit deiner Zielgruppe zu interagieren, und rege sie dazu an, sich für E-Mail-Kommunikation zu registrieren. Wenn du Schwierigkeiten beim Aufbau deiner Kontaktliste hast, recherchiere, wie etablierte Studios diese Herausforderung angehen.
Taktiken für den Aufbau der Kontaktliste: Eine Möglichkeit zur Steigerung der E-Mail-Registrierungen besteht darin, ein Modal auf deiner Website zu platzieren, in dem Nutzer*innen ihre E-Mail-Adresse eingeben können. Integriere eine leicht zu findende Registrierungsoption in deine Kopf- oder Fußzeile, oder, falls du die technischen Ressourcen hast, füge ein Exit Intent Modal hinzu, um den Nutzer*innen die Möglichkeit zur Registrierung zu geben, wenn sie versuchen, deine Website zu verlassen. Sorge dafür, dass das Modal einfach zu schließen ist, und füge eine Regel hinzu, damit das Modal nur einmal pro Nutzer*in angezeigt wird, um deine Zielgruppe nicht zu nerven.
Begrüßungs-E-Mail und andere Gelegenheiten für E-Mail-Inhalte: Es wird generell empfohlen, Nutzer*innen bei ihrer ersten Registrierung eine Begrüßungs-E-Mail zu senden. Unten findest du ein paar weitere Inhaltsvorschläge speziell für E-Mails:
  • Inhaltspräsentation: Hebe einen kürzlichen Blog-Post oder ein Featured Video von einem*einer relevanten Influencer*in hervor.
  • Fortlaufender Newsletter: Wenn du genügend Inhalte und Nachrichten generierst und mit deiner Zielgruppe teilst, teile sie doch eher in Form eines E-Mail-Verteilers/Newsletters. Füge für zusätzliche Authentizität Links zu Drittanbietern hinzu, die dich und deine Community interessieren.
  • Neuigkeiten/Ankündigungen: Welche großen Neuigkeiten gibt es? Steht bei dir ein Online-Event an? Oder gibt es bald einen Sale? Hast du neues Merch herausgebracht? Wenn deine Zielgruppe sich für Mitteilungen per E-Mail registriert hat, ist sie gespannt darauf, mehr zu erfahren.
E-Mail-Versandfrequenz: Auch wenn du dir schnell Gedanken darüber machst, ob du zu viele E-Mails verschickst, braucht es das nicht. Ganze Datenberge zeigen uns: Wenn deine Zielgruppe an deiner App/Marke interessiert ist, wird sie mit diesem Channel interagieren.
Sorge dafür, dass du Abmeldungsdaten verwalten kannst: Das sollte offensichtlich sein, aber achte darauf, dass du Änderungen an deiner Kontaktliste verwalten kannst, wenn sich jemand abmeldet. Sowohl aus der UX-Perspektive als auch im Hinblick auf Sicherheit und Richtlinien kann dies nicht genug betont werden. Achte besonders auf die Datenschutzanforderungen der jeweiligen Regionen, einschließlich CANN SPAM für die USA, CPPA für den Bundesstaat Kalifornien und DSGVO für britische Staatsbürger. Damit kommen wir zum letzten Punkt …
Verstecke die Abmeldeoption nicht: Solange du keinen erheblichen Prozentanteil deiner Kontaktliste verlierst, sollten Abmeldungen dir keine Angst machen. Es bedeutet einfach, dass diese Personen deine E-Mails nicht mehr erhalten und im Gegenzug keinen Einfluss mehr auf die wichtigen E-Mail-Kennzahlen haben, wie CTR, Open Rate usw. Behalte das im Hinterkopf und mache es den Nutzer*innen leicht, sich abzumelden, wenn sie es wünschen.

Best Practices für Design, Verfassen und Layout von E-Mails

Auch wenn das Look and Feel deiner E-Mails mit deiner Markenstrategie und dem Ziel der jeweiligen Nachricht übereinstimmen sollte, solltest du für jeden Teil deiner E-Mail einige Best Practices im Sinn behalten:
Betreffzeile
  • Vermeide generische Nachrichten. Schreibe kreativ und wecke das Interesse des*der Leser*in.
  • Drücke dich prägnant aus. Komm auf den Punkt, schreibe zielgerichtet.
  • Für eher konversationsartige E-Mails wird normale Groß- und Kleinschreibung empfohlen, ebenso wie generell für spielfokussierte Nachrichten.
  • Versuche, Spamfiltern möglichst auszuweichen. Auch wenn diese ständig weiterentwickelt werden, ist es wichtig, einige Zeichen/Wörter zu vermeiden, darunter durchgehende Großschreibung, „gratis“, ! und $.
  • Was die ideale Länge betrifft, empfiehlt eine Studie von Marketo 41 Zeichen oder 7 Wörter, wobei wir dir generell empfehlen, dich vor allem auf den Wert deiner Nachricht zu konzentrieren, und weniger darauf, genau die empfohlene Zeichen- oder Wortmenge zu erreichen.
  • Nenne Daten, falls relevant und auf authentische Weise möglich, um eine gewisse Dringlichkeit zu vermitteln.
  • Achte darauf, einen Pre-Header einzubinden. Ein Pre-Header ist ein Kurztext, der bei den meisten E-Mail-Dienstanbietern in der Nähe deiner Betreffzeile angezeigt wird. Wenn du keinen Pre-Header einbindest, verwenden diese Dienste einfach den ersten Text-String im Textkörper deiner E-Mail, was nicht immer ideal ist.
Textkörper
  • Gestalte den Text passend zu deiner Marke und achte darauf, die Verwendung unterschiedlicher Schriftarten, Schriftgrößen und Farben auf ein Minimum zu beschränken.
  • Viele Verbraucher*innen deaktivieren in ihrem E-Mail-Client das Herunterladen von Bildern, also beschränke den Einsatz von Bildern auf ein Minimum und integriere Metadaten für alle Bilder, damit die Nutzer*innen verstehen können, welche Assets nicht geladen wurden.
  • Halte deine E-Mails prägnant. Vermeide E-Mails mit vielen langen Absätzen. Verlinke einfach weitere Inhalte auf deiner Website und deinen anderen Channels.
  • Verwende Stichpunkte für Schlüsselbotschaften.
Fußzeilen-Design
  • Ermögliche deinen Leser*innen, sich über einen klar sichtbaren Link von deinen E-Mails abzumelden. Der Link kann auch in der Kopfzeile deiner E-Mail platziert werden, wenn dies bevorzugt wird.
  • Die Fußzeile ist ein idealer Ort für Links zu weiteren Interaktionsgelegenheiten, einschließlich deiner Social-Media-Channels.
  • Es wird generell empfohlen, Links zu deiner Datenschutzrichtlinie und deinen Nutzungsbedingungen sowie deine offizielle Adresse und den eingetragenen Unternehmensnamen in die Fußzeile aufzunehmen.

Website und andere Web Channels

Deine Website sollte als Knotenpunkt für dein Team oder deine App dienen. Achte darauf, ein nutzungsfreundliches Erlebnis zu schaffen, das es den Nutzer*innen ermöglicht, schnell die Informationen zu finden, die sie benötigten. Wie alle anderen Channels sollten Technologie, UX und Design deiner Website von deiner Zielgruppenforschung und Produktstrategie geprägt werden. Unten findest du ein paar weitere Überlegungen zur Planung dieses wichtigen Marketing Channels.
Ist deine Webpräsenz appspezifisch oder auf dein Team fokussiert? Wenn du dich im VR-Ökosystem umsiehst, wirst du feststellen, dass manche Entwickler*innen es bevorzugen, eine einzige Website zu erstellen, die alle Informationen über ihr Team beinhaltet. Diese Websites umfassen eine allgemeine Startseite mit Fokus auf das Studio, eine Karriere-Seite, einen Über uns-Abschnitt sowie Informationen zu bestehenden/kommenden Apps. Abhängig von deinen Ressourcen, technischen Anforderungen, verfügbaren Inhalten und Channel-Zielen ergibt es möglicherweise Sinn, für jede App eine eigene Website zu erstellen. Letztlich sollte die Webstrategie mit deiner Produktstrategie beziehungsweise den Zielen deines Teams übereinstimmen.
Berücksichtige deine Zielgruppensegmente: Verschiedene Nutzer*innen verfolgen verschiedene Ziele, wenn sie auf deine Website kommen. Denke über potenzielle Ziele der Nutzer*innen nach: Vielleicht möchten sie einfach mehr über deine App herausfinden, mehr über dein Studio erfahren oder möglicherweise deine App kaufen. Achte darauf, sowohl neue als auch bestehende Mitglieder deiner Community zu berücksichtigen.
Denke über deine Customer Journey nach: Behalte deine Zielgruppensegmente im Sinn und berücksichtige die Journey der einzelnen Nutzer*innen, wie sie deine Website finden, sowie jeden Schritt, den sie auf deiner Website unternehmen werden, um ihre individuelle Aufgabe auszuführen.
Berücksichtige die Presse und Influencer*innen: Wenn die Presse oder potenzielle Partner mehr über dein Team erfahren möchten, kannst du ihnen mit einer Pressemappe und einem leicht auffindbaren Kontaktformular helfen, die gesuchten Informationen zu finden.
Binde E-Mail/CRM in die Website ein: Dies erfordert eine gewisse Zeit und Ressourcen, aber wenn du über ein Customer Relationship Management Tool (CRM) oder ein relativ robustes E-Mail-System verfügst, dann integriere diese unbedingt in deine Website. Das wird dir zusätzliche Erkenntnisse über deine Zielgruppe, ihre Journey und den Erfolg deiner Marketingbemühungen liefern.

Co-Marketing und Partnerschaften

Auch wenn es sich bei Partnerschaften und Co-Marketing eher um übergeordnete Aufgaben handelt, können sie eine extrem wirkungsvolle Methode darstellen, um einen Mehrwert für deine Community zu schaffen und gleichzeitig die Effizienz deines Budgets zu maximieren.
Diese Marketingmethode unterliegt ständigen Veränderungen, da sie Kreativität, Kommunikation und ein kleines bisschen Glück erfordert. Abgesehen davon solltest du folgende Dinge im Hinterkopf behalten:

Was bei der Integration von Co-Marketing in deine Marketingstrategie zu bedenken ist

Baue symbiotische Beziehungen auf und schaffe Win-Win-Gelegenheiten: Der Aufbau von Beziehungen ist natürlich sowohl eine Kunst als auch eine Wissenschaft für sich, aber sobald du eine Verbindung geschaffen hast, solltest du sicherstellen, dass du die Bedürfnisse und die Zielgruppe des Gegenübers verstehst, zuhörst und ein*e authentische*r Partner*in bist.
Potenzielle Fokusbereiche für eure Partnerschaft: Partner können alle möglichen Größen haben und aus allen Branchen und Regionen kommen. Hier sind nur ein paar Beispiele für Stakeholder, die sich für künftige Co-Marketing-Gelegenheiten anbieten könnten:
  • OEM/Hardwarehersteller
  • Inhaber geistiger Eigentumsrechte, die zu deinem App-Stil passen
  • Die Engine, die du für den Betrieb deiner App nutzt
  • Plattform-Eigentümer
  • Unternehmen aus dem Audiowerkzeug-Bereich
Channels und Gelegenheiten für Zusammenarbeit: Sobald du eine Verbindung zu einem potenziellen Partner aufgebaut hast, arbeite mit ihm zusammen, um seine Ziele zu verstehen, und stimme dich auf spezifischen Channels mit ihm ab, auf denen du den Mehrwert dieser Partnerschaft maximieren kannst. Zu diesen könnten zählen:
  • Digitale oder analoge Events
  • E-Mail
  • Webinare
  • Gelegenheiten für Video-Streaming

Marketing-Tools für zusätzliche Effizienz und Wirkung

Um die Effizienz deines Teams zu maximieren, wirst du natürlich unterschiedliche Tools für die Planung, das Management und die Produktion all deiner Marketing-Channels nutzen. Die Größe, das Budget und die Zielgruppe deines Teams werden die Recherche und Auswahl deiner idealen Zusammenstellung an Marketing-Tools beeinflussen. Bei der Auswahl der für dich passenden Tools solltest du jedoch die folgenden Punkte berücksichtigen.
Finde heraus, was du brauchst, und führe eigene Recherchen durch: Der Bereich der Marketing-Tools ist ein weites Feld. Du kannst viele Ressourcen auf ein Tool für jeden Kanal verwenden, bevor du auch nur einen einzigen Newsletter versendet, eine einzige Webseite veröffentlicht oder einen einzigen Tweet geplant hast. Stelle sicher, dass du deine Ziele für jeden Channel kennst, und bedenke dabei, dass du für jedes Tool, das du wählst, viel oder wenig Geld ausgeben kannst.
Berücksichtige deine Expertise bzw. die deines Teams, vor allem im Hinblick auf Asset-/Channel-Management: Während viele Marketing-Tools im Hinblick auf LOE relative Leichtgewichte sind, erfordern manche möglicherweise technische Kenntnisse für den Aufbau eines Channels, das Design der einzelnen Inhalte und/oder die Analyse der resultierenden Daten. Bedenke diese technischen Anforderungen – vielleicht möchtest du ein einfacheres Tool wählen, mit dem du schnell loslegen und deinen Channel selbstständig verwalten kannst, ohne Support von Dritten zu benötigen.
Berücksichtige die Datenanalysemöglichkeiten: Die Fähigkeit zur Auswertung deiner Social-Media-Channels, deiner E-Mail-Kampagnen und deines Website-Traffic sollte ein wesentlicher Aspekt bei der Auswahl jedes deiner Tools sein. Auch wenn viele Enterprise-Tools zusätzliche Analysefunktionen bieten, wird möglicherweise ein*e Expert*in mit stärkerem Fokus auf Daten benötigt, um diese Daten abzurufen und zu analysieren.
Es gibt zahllose Tools, Features und Optionen: Die obenstehende Liste von Überlegungen ist eher grundsätzlich gehalten, da wir ein paar Seiten mehr bräuchten, um auf alle weiteren Features einzugehen, die für jedes Tool und jeden Channel verfügbar sind. Von der Personalisierung von Inhalten auf Grundlage von channelübergreifendem Verhalten oder der geografischen Region bis hin zu Out-of-Box-Design-Features, A/B-Tests und Analysen stehen dir abhängig von deinem Budget zahlreiche Optionen zur Verfügung. Vergiss nicht: Diese Tools sollen dir Zeit und Ressourcen einsparen, nicht zu einer Last werden.

Wie geht es weiter?

Du verstehst jetzt die Channels, die dir zur Verfügung stehen, und hast einige Einblicke zur Unterstützung deines Erfolgs erhalten. Denke auch daran, dir den Leitfaden mit Marketing-Best-Practices anzusehen, in dem du eine Reihe von Best Practices und Überlegungen findest, die Auswirkungen auf alle deine Channels und deine gesamte Marketingstrategie haben werden.